Mit dem Verlust der Zähne verändern sich Stützfunktion,
Muskulatur und Weichgewebe. Die untere Gesichtshöhe sinkt,
Lippen und Wangen verlieren Unterstützung, Falten vertiefen sich.
In diesem Abschnitt erklären wir die Zusammenhänge und zeigen,
wie du diese Veränderungen erkennst.
Wissen & Fälle – digitale Totalprothetik verstehen
In diesem Bereich findest du fachliche Hintergründe, klinische Fragestellungen und echte Fälle rund um die analoge und digitale Totalprothetik. Ziel ist es, Schritt für Schritt zu zeigen, was bei Zahnverlust im Gesicht passiert, nach welchen Ebenen du suchst, wie du sie wiederfindest – und wie digitale Werkzeuge wie der BDManager360° und die BDCreator®PLUS Software dich dabei unterstützen.
Die Inhalte werden laufend erweitert und dienen als Brücke zwischen Grundlagenwissen, klinischer Praxis und digitalem Workflow.
Grundlagen & Konzepte
Entscheidend sind u. a. Gesichtsmittellinie, bipupilläre Linie und die Camper’sche Ebene. Wir zeigen dir, wie du diese Ebenen am Patienten, auf Modellen und in der Software wiederfindest – z. B. mit Hilfe der BDKeyPlane und geeigneter Referenzen im Phantomkopf oder im Scan.
Digitale Werkzeuge helfen dir, Situationen reproduzierbar zu analysieren, Referenzebenen sichtbar zu machen und Korrekturen nachvollziehbar zu planen. Wir zeigen an Beispielen, wie 3D-Scans, BDKeyPlane, Modellanalyse und virtuelle Artikulation zusammenspielen – und wie du diese Informationen mit dem Labor teilen kannst.
Je nach Ausgangssituation kommen unterschiedliche Ansätze zum Einsatz: Modellscan, Scan der Prothesen, Bissschablonen oder direkte Intraoralscans. Hier ordnen wir die Verfahren ein, zeigen typische Workflows und erläutern, welche Datenqualität für eine digitale Totalprothese notwendig ist.
Die Modellanalyse legt die Basis für eine stabile Prothesenbasis, funktionelle Randgestaltung und eine sichere Aufstellung der Zahnreihen. Wir übertragen bekannte analoge Prinzipien in die digitale Umgebung und zeigen, wie du Unterschnitte, Auflageflächen und Randführungen im 3D-Modell beurteilen kannst.
Die digitale Zahnaufstellung folgt denselben prothetischen Grundsätzen wie analog – nur mit anderen Werkzeugen. Anhand von Beispielen zeigen wir, wie du Zahnreihen auswählst, an Referenzebenen ausrichtest, Okklusionskonzepte umsetzt und die Ergebnisse mit dem virtuellen Artikulator überprüfst.